Vajrayana/Lamaismus
/Tibetischer Buddhismus/Diamantenweg
Im Vajrayana geht es darum, die
äußere wie die innere
Welt aus einer reichen und selbstbefreienden Sicht heraus zu
erfahren. Man meditiert auf hologrammähnlich weibliche
oder männliche Lichtformen, in denen sich Buddha seinen
nächsten Schülern zeigte. Die erleuchtete Sicht wird
auch durch Erklärungen wie das Mahamudra (tib. großes
Siegel) vermittelt.
aus:
http://www.buddhismus.de/zentren_diamantweg.htm
Tibetischer Buddhismu
aus: http://www.buddhismus-deutschland.de/buddhismus_schulen.html
Der Tibetische Buddhismus setzt sich aus mehreren Schulen zusammen,
die sich historisch aus dem späten indischen Buddhismus
(insbesondere Vajrayana) und der vorbuddhistischen Naturreligion
Bön entwickelt haben.
Typische Elemente in der Praxis des tib. Buddhismus sind
Schaubildentfaltung (Visualisierungen), Mantras, Tantra-Übungen,
Rituale, Einweihungen und
Guru-Yoga. Der tibetische Buddhismus legt besonderen Wert auf direkte
Übertragung
von Unterweisungen von Lehrer und Schüler.
Die vier Hauptschulen des Tibetischen Buddhismus sind:
- Nyigma
: Älteste tib. Schule, auf Padma Sambhava
(8.
Jh.) zurückgehend.
- Kagyü
: Im 11. Jh. von Marpa und dem
berühmten Schüler
Milarepa gegründete Schule.
- Sakya
: Begründet im 11. Jh. und benannt nach
dem
Kloster Sakya.
- Gelugpa
: Im 14. Jh. von Tsongkhapa gegründete
und
reformierte Schule.
aus:
http://www.buddhismus.de/zentren_diamantweg.htm
Seit ca. 1000 n.Chr. geben die drei älteren
Übertragungslinien des tibetischen Buddhismus (Kagyü, Nyingma
und Sakya) den Vajrayana-Buddhismus in seiner Ganzheit weiter.
Die Gelugpa-Schule konzentriert sich mehr auf den Mahayana Weg.
Diamantenweg
aus: http://www.buddhismus.de/zentren_diamantweg_kagyue.htm
Diamantweg der Karma Kagyü Linie
("Schule der mündlichen Überlieferung") Die Bezeichnung
Diamantweg ist eigentlich nur
die Übersetzung des Wortes Vajrayana; sie hat sich aber für
einen
besonders lebensnah vermittelten
Vajrayana-Buddhismus
eingebürgert,
der in der Tradition der tibetischen Karma
Kagyü Linie (gesprochen "Kadschü") gelehrt wird. Sie legt
besonderen Wert auf die direkte Übertragung der Erfahrung von der
Natur des Geistes vom Lehrer zum Schüler. Ihr Gründer Marpa
(1012-1097) brachte besondere Übertragungen des Buddhismus von
Indien nach Tibet. Sein Nachfolger Milarepa wurde als Dichter
und Mystiker berühmt. Die Kagyü-Schule enthält auch
die Überlieferung Padmasambhavas und Atishas und wird seit dem
12. Jahrhundert von Gyalwa Karmapa geleitet. Das spirituelle Oberhaupt
der
Diamantweg-Zentren ist der
17. Karmapa
Thaye Dorje
. Heute gibt es
zwei Anwärter für den Titel des 17. Karmapa.
Karma Kagyü Tradition
ist eine der großen tibetisch-buddhistischen Lehrtraditionen und
buddhistischen
Schulen des Diamantwegs.
Erklärung
der Kagyü Tradition:
http://www.diamondway-buddhism.org/lineage/ln-top-d.htm
Deutschland:
http://www.buddhismus-nord.de/Buddhismus/Allgemein/ob_was1.htm
Östereich
http://www.karma-kagyu.at/de/buddhism/kks/
Englisch
http://www.diamondway-buddhism.org